Minimal-invasive Operationstechniken
Was bedeuten minimal-invasive Operationstechniken?
Der entscheidende Unterschied beim minimal-invasiven Gelenkersatz ist die besondere Schonung der Weichteile, d.h. der Muskeln, Sehnen und des Gewebes.
Der Hautschnitt und die Muskelschädigung werden so klein wie möglich gehalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsmethoden wird das Gewebe lediglich stumpf gedehnt oder gespreizt. Auf Durchtrennung oder Ablösen des Muskelgewebes kann verzichtet werden. Die Schonung der umliegenden Muskeln und Sehnen während der Operation ermöglichen den Patienten eine schnellere Rehabilitation bei geringerem Blutverlust und kosmetisch kleineren Narben.
Welche Vorteile haben minimal-invasive Zugänge?
Die Schonung der umliegenden Muskeln, Sehnen und muskelversorgenden Nerven während der Operation bedeutet für den Patienten normalerweise: Kleinere Hautschnitte, geringen Blutverlust, weniger Schmerzen und schnellere Mobilisierung, Belastbarkeit und Rehabilitation, Verkürzung des Klinikaufenthaltes und schnellere Wiedereingliederung in den Alltag.
Welche Patienten sind für minimal-invasive Operationsverfahren geeignet?
Die Entscheidung für einen minimal-invasiven Eingriff fällt nach genauer Untersuchung und Abklärung durch den operierenden Arzt. Grundsätzlich kann die minimal-invasive Operationstechnik bei Patienten jeder Altersstufe angewendet werden, sofern die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Welche Patienten sind nicht geeignet?
Wie alle chirurgischen Eingriffe sind auch die minimal-invasiven Verfahren nicht für jeden Patienten gleichermaßen geeignet. Starkes Übergewicht, Knochendeformitäten und evtl. Voroperationen können einige Gründe dafür sein, die herkömmliche Operationsmethode vorzuziehen.
Welche Endoprothesen können implantiert werden?
Mit den neuen minimal-invasiven Operationstechniken lassen sich langjährig bewährte, qualitativ hochwertige Endoprothesen und innovative Materialien hervorragend kombinieren. Die Auswahl der Endoprothesen und die Art der Verankerung werden vom operierenden Arzt individuell auf die Bedürfnisse des Patienten und das Ausmaß der Hüft- oder Kniegelenkarthrose abgestimmt.




