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Kernspin-Tomographie (MRT)

Die Kernspin-Tomographie – auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt – ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mittels Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung oder einer Computertomographie werden bei der MRT keine Röntgenstrahlen eingesetzt, es kommt somit zu keinerlei Strahlenbelastung für den Patienten. Ein weiterer Vorteil liegt in der sehr genauen und differenzierten Darstellung der unterschiedlichen Körpergewebe.

Wir führen in unserer Abteilung in enger Kooperation mit unserer Röntgenabteilung folgende MRT-Untersuchungen bei gastroenterologischen Fragestellungen durch:

  • MRCP (Magnet-Resonanz-Cholangiopankreatikographie): Bildgebung der Gallenblase, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Es können Gallenblasensteine, Gallengangsteine sowie gut- und bösartige Tumoren dieser Organe erkannt werden. Auch bei entzündlichen Veränderungen der Gallenblase (Cholezystitis) oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) wird die Untersuchung eingesetzt. Für die Untersuchung muss dem Patienten kein Kontrastmittel gespritzt werden.
  • MRT-Untersuchung der Leber: Hierfür ist es notwendig, dem Patienten eine geringe Menge eines nicht-jodhaltigen Kontrastmittels in eine Armvene zu spritzen. Anhand der Bilder können dann in vielen Fällen gutartige von bösartigen oder entzündlichen Veränderungen unterschieden werden, so dass häufig auf eine Gewebsentnahme verzichtet werden kann.
  • MRT-Untersuchung des Dünndarms (MRT-Sellink): Diese Untersuchung wird vor allem bei unklaren Bauchschmerzen oder chronischen Durchfällen eingesetzt. Es können akute und chronisch-entzündliche Veränderungen der Dünndarmwand erkannt werden (z.B. Morbus Crohn). Auch hierfür ist es notwendig, dem Patienten eine geringe Menge eines nicht-jodhaltigen Kontrastmittels in eine Armvene zu spritzen.
Zertifiziertes Leber-Galle-Zentrum
Optimale Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Leber oder Galle