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Kardiovaskuläre MRT

Es handelt sich bei der kardialen Magnetresonanztomographie (CMR) um ein modernes bildgebendes Untersuchungsverfahren, bei dem mit hoher Genauigkeit in frei wählbaren Schnittebenen Bilder von Herz und angrenzenden Strukturen gewonnen werden. Dieses Schnittbildverfahren arbeitet mit Magnetfeldern und kommt vollständig ohne Röntgenstrahlen aus. Innerhalb nur einer Untersuchung können genaue Informationen über die Struktur und Funktion des Herzens und der großen Blutgefäße gewonnen werden. Weiterhin kann die Funktion der Herzklappen und auch die Größe der Herzkammern bestimmt werden.

Während in der Vergangenheit dieses Untersuchungsverfahren zur besseren Darstellung von angeborenen Herzfehlern sowie der großen Gefäße und von Tumoren genutzt wurde, können heute auch Schädigungen des Herzmuskels nach einem Herzinfarkt oder aber Durchblutungsstörungen des Herzmuskels untersucht werden. Herzkatheteruntersuchungen können dadurch entweder verkürzt oder aber vermieden werden. Weiterhin können auch Herzmuskelentzündungen oder Tumoren des Herzens untersucht werden.
Um den Kontrast zu dem umgebenden Gewebe zu verbessern wird häufig ein sehr gut verträgliches Kontrastmittel benötigt, das dann während der Untersuchung in eine Armvene gespritzt wird.

Von einer Mitarbeiterin werden die Patienten bequem auf einem Untersuchungstisch positioniert und dann in eine große Röhre eingefahren, die sowohl als Sender als auch als Empfänger der Radiowellen dient.
Da es während der Aufnahmen zu lauten Geräuschen kommen kann, bekommen unsere Patienten Kopfhörer als Lärmschutz aufgesetzt, über die auch eine Kommunikation (Sprechanlage) mit dem Untersuchungsteam durchgehend möglich ist. Die Kommunikation ist zudem für die notwendigen Atem-Kommandos erforderlich, die für die Bildqualität wichtig sind. Hierbei muss der Atem für 7 bis max. 16 Sekunden angehalten werden. Die Untersuchungsdauer liegt zwischen 30 und 60 min.

Die zusätzliche Darstellung der großen Gefäße im Bauchraum oder Brustkorb ermöglicht eine sehr gute Darstellung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Aorta und der abgehenden Gefäße sowie auch der Lungenarterien und größerer Venen. Die hierbei verwendeten Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis sind sehr gut verträglich und können auch bei eingeschränkter Nierenfunktion verabreicht werden.

Es handelt sich hierbei um ein hervorragendes diagnostisches Untersuchungsverfahren, das sehr aussagefähig ist und den Patienten nicht belastet.

 

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