Lebertumore durch Temperatureinwirkung zerstören
Die Radiofrequenzablation (RFA) stellt ein Therapieverfahren zur Behandlung von Lebermetastasen und -tumoren dar. Diese Behandlungsmethode kommt bei Patienten zur Anwendung, bei denen durch eine konventionelle Operation oder im Rahmen alternativer Behandlungsverfahren wie einer Chemotherapie keine vollkommene Tumoren- bzw. Metastasenentfernung zu erreichen ist.
Diese Methode kann in Betracht kommen, wenn sich mehrere Tumore in der Leber gebildet haben, diese ungünstig in der Leber verteilt sind oder aber die Leber eine Funktionsein-schränkung (z.B. Leberzirrhose) hat, so dass die Operation nicht ausgeführt werden kann.
Bei der Radiofrequenzablation werden mit Sonden, die einen Durchmesser von wenigen Millimetern aufweisen, computergesteuert bösartige Tumormanifestationen durch thermische Energie (Hitze > 60° Celsius) zerstört. Das Einbringen der Sonden in den Tumor und die Behandlung erfolgt z.B. im Rahmen einer Computertomographie oder während eines operativen Eingriffs.




