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Oesophagus- (Speiseröhre) und Magenchirurgie

Die Chirurgie des oberen Gastrointestinaltrakts umfasst die operative Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens.

Gutartige Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts im Bereich der Speiseröhre sind z.B. Divertikel (Aussackungen), die Achalasie (eine Verengung der unteren Speiseröhre), die sogenannte Refluxösophagitis („saures Aufstoßen“) sowie gutartige Tumoren (z.B. Leiomyom) der Speisröhre und des Magens. Dank einer effizienten medikamentösen Therapie stellt das Magen- und Zwölffinger -Darmgeschwür (Magen- und Duodenalulcus) eine seltene Indikation für die Durchführung eines operativen Eingriffes dar. Bei eventuell auftretenden Komplikationen (z.B. Blutung) erfolgt die operative Therapie nach Ausschöpfung  endoskopischer Maßnahmen.

Die Therapie bösartiger Tumoren der Speiseröhre (Plattenepithel- / Adenokarzinome) und des Magens erfordern eine differenzierte Diagnostik und stadiengerechte operative Therapie. Auch diese Tumoren sind inzwischen durch die Kombination unterschiedlicher Therapieformen heilbar. Zum Behandlungseinsatz kommen die Strahlen-, die Chemotherapie und die Chirurgie. In enger fachübergreifender Abstimmung werden diese Tumore zur Erzielung des besten Therapieerfolgs auf den Patienten individuell abgestimmt.

Frühformen des Speiseröhren- bzw. Magenkrebses können gegebenenfalls endoskopisch, mit minimal-invasiven Chirurgieverfahren behandelt werden. Fortgeschrittene Tumoren hingegen machen nach einer medikamentösen Vorbehandlung Operationen mit Entfernung des betroffenen Organabschnitts und dem entsprechenden Lymphgebiet notwendig.

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