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Knochenbrüche alter Menschen

Die zunehmende Zahl alter und hochbetagter Menschen stellt auch die Unfallchirurgie vor besondere Herausforderungen.

Besondere Probleme von Frakturen bei Osteoporose

  • „schwacher Knochen“: die üblichen Implantate (z.B. Schrauben) halten schlecht.
  • Patienten leiden häufig an anderen Krankheiten (Narkoserisiko !) und haben nur wenig Kraft für die Rehabilitationsphase.
  • Patienten können an der üblichen Krankengymnastik nicht oder nur mit großen Einschränkungen teilnehmen.
  • Gefahr weiterer Frakturen aufgrund von Fallneigung und Brüchigkeit der Knochen.

Unser therapeutisches Konzept

  • konservative Behandlung der Fraktur, wo dies möglich und sinnvoll ist (z.B. mit Gips oder Schienen)
  • spezielle Operationstechniken und Implantate (weichteilschonende Zugänge, winkelstabile Platten, Verbundosteosynthesen mit Zement, Gelenkersatz)
  • besondere Verfahren wie die Kyphoplastie zur Stabilisierung von gebrochenen Wirbelkörpern
  • Möglichkeit der intensivmedizinischen Betreuung
  • Gezielte physiotherapeutische Nachbehandlung
  • Enge Kooperation mit der Klinik für Geriatrie und Geriatrische Rehabilitation am Krankenhaus vom Roten Kreuz (Chefärztin Dr. med. Ilse Gehrke)
  • Frühzeitige Einbindung der Angehörigen zur Organisation des Alltags nach der Klinikentlassung in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst
  • Empfehlungen zur medikamentösen Weiterbehandlung der Osteoporose in Übereinstimmung mit den aktuellen Leitlinien
Volkskrankheit Rückenschmerz
Kein Wunder: wir bewegen uns zu wenig und verhalten uns oft nicht rückengerecht.